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Toskana, das Rennradparadies inmitten von Zypressen und Weinbergen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Friedel Meyer   
Dienstag, den 24. März 2009 um 18:12 Uhr

Der THCler Jochen Wohlfarth hat sich 2008 mit einem von „Launer-Reisen“ angebotenen Trainingslager (Halbinsel Istrien) auf die Saison vorbereitet. Aufgrund der ausgezeichneten Durchführung und Betreuung stand für ihn fest, sich auch in diesem Jahr so vorzubereiten.
Ziel war diesmal aber der Ort Chianciano Terme in der Toskana. Der Ort (475 m) ist als Ausgangspunkt für die Trainingsfahrten ideal gelegen, da sich im Westen ein hügeliges Gebiet erstreckt und die östliche Seite zu Touren in der Ebene einlädt.
Für das Trainingslager konnte Jochen Angelika und Friedel Meyer als Partner gewinnen.
Nachstehend ein paar Ausführungen zum Ablauf des Trainingslagers.

Sa.      59 km            695 HM
Chianciano Terme, Chiusi, San Savino, Chianciano Terme

Nach einer problemlosen Busfahrt traf die Gruppe gegen Mittag im Zielort ein. Für die 22 Sportler war der weitere Tagesablauf keine Frage! Nach der Passivität ging es um 15:00 Uhr auf die Hausstrecke (28 km), um hier die Beine aufzulockern und einen ersten Eindruck zu gewinnen. Natürlich reichte die Tour einigen nicht aus.

Die Gruppe hat den Zielort „Chanciano Terme“ erreicht
Die Gruppe hat den Zielort „Chanciano Terme“ erreicht

Das Tor zur Altstadt von „Chianciano Terme“
Das Tor zur Altstadt von „Chianciano Terme“


 
So.      123 km          1.000 HM

Chianciano Terme, Chiusi, Moiano, Umrundung des “Lago Trasimeno bis Castiglione, Pozzuato, Acquaviva. Montepulciano, Chianciano Terme

Die Tour wurde in zwei Leistungsgruppen durchgeführt und sollte zum „Einrollen“ dienen. Die Route führte dicht am „Lago Trasimeno“ vorbei und bot den Sportlern herrliche Ausblicke.

In Castiglione stand Peter mit seinem Bus am Hafen und hatte alles für eine optimale Energiezufuhr vorbereitet. Ein paar Radler nutzten die Möglichkeit zur Rückfahrt mit dem Bus. Die meisten wollten sich aber noch etwas quälen und nahmen den Anstieg zu der sehenswürdigen Stadt Montepulciano (607 m). Ein Ort, der auch einen zweiten Besuch lohnt.

So begann jeder Tag in der Toskana. Die Radler hatten Glück mit dem Wetter.
So begann jeder Tag in der Toskana. Die Radler hatten Glück mit dem Wetter.


Ein Blick von Castiglione aus auf den „Lago di Trasimeno“.
Ein Blick von Castiglione aus auf den „Lago di Trasimeno“.


 
Mo.     161 km          1.735 HM

Chianciano Terme, Sarteano, Radicofani, SS 2 bis San Lorenzo, Borghetto, Pitigliano, Manciano, Albinia, Monte Argentario

Eine wunderschöne Tour führt die Gruppen erst durch das Hügelland und dann ab Manciano leicht abfallend ans Mittelmeer. Um allen Teilnehmern die Möglichkeit der Ankunft auf der Insel zu geben, konnten einige bis Casone mit dem Bus fahren.

Auf der Tour kam natürlich auch die Kultur nicht zu kurz. In Pitigliano wurde eine kurze Rast eingelegt. In rasanter Fahrt steuerte man dann die Insel im Mittelmeer an, was bei starkem Wind nicht ganz einfach war. Lohn der Anstrengung war dann aber der Blick auf das tiefblaue Mittelmeer und der Abstecher zum Hafen „Porto Santo Stefano“. Nach einer Stärkung ging es mit dem Bus zurück.

Gruppenfoto in Pitigliano, einer ganz besonderen Stadt.
Gruppenfoto in Pitigliano, einer ganz besonderen Stadt.


Aufgewühltes Mittelmeer auf „Monte Argentario“.
Aufgewühltes Mittelmeer auf „Monte Argentario“.


 
Di.       108 km          1.095 HM

Chianciano Terme, San Savino, Salcheta, Pozzuato, Petrignano, Cortona, Foiano, Torrita di Siena, Acquaviva, San Savio, Chianciano Terme

Als Ausgleich zum doch anstrengenden Vortag ging es „relativ flach“ nach Cortona (494 m). Der Ort ist wunderbar am Berg gelegen und hat eine schöne Altstadt. Am „Plazza di Capitano“ trafen sich alle Gruppen, um eine ausgedehnte Pause einzulegen. Die Rückfahrt erfolgte auch in mehreren Gruppen, da die Leistungsgruppe „natürlich“ noch den Anstieg nach Montepulciano nehmen musste.

Die THCler Anglika Meyer und Jochen Wohlfarth an der Stadtmauer von Cortona.
Die THCler Anglika Meyer und Jochen Wohlfarth an der Stadtmauer von Cortona.

Toskana ohne Olivenbäume geht nicht.
Toskana ohne Olivenbäume geht nicht.


 
Mi.       151 km          2.010 HM

Chianciano Terme, Montepulciano, Pienza, Castelmuzio, San Giovanni, Asciano, Siena, Colle, San Gimignano, Volterra

Siena und San Gimignano gehören zum Pflichtprogramm für Besucher der Toskana. Wer die Orte nicht gesehen hat, der ist zu vergleichen mit einem Besucher in Köln ohne Dombesichtigung.

Die Leistungsgruppe nahm die Tour ab dem Hotel in Angriff. Andere stiegen vor Siena aus dem Bus und auf´s Rad. So hatten alle die Möglichkeit, die sehenswerten Städte mit dem Rad anzusteuern.

Siena mit seinen Festungsanlagen, dem Dom und dem Marktplatz wird sicherlich kein Radler vergessen. In San Gimignano trafen die Gruppen zusammen um dann teilweise gemeinsam das Ziel, Peter mit seinem Bus kurz vor Volterra anzusteuern.

Anfahrt zu einem Weingut
Anfahrt zu einem Weingut
 
Siena mit dem beeindruckenden Marktplatz
Siena mit dem beeindruckenden Marktplatz


 
Do.     76 km             1.170 HM

Canonica i.d.N. von Orvieto, Bolsena, Montefiascone, Bagnoregio, Boccetta, Orvieto

Wie es sich für ein gutes Trainingslager gehört, muss auch mal eine Pause eingeschoben werden. Davon haben einige Sportler Gebrauch gemacht. Mit dem Bus wurde der Start- und Zielort angesteuert. Dann ging es auf einer schönen Abfahrt an den „Lago di Bolsena“. Hier muss man mehrfach anhalten, um den Ausblick auf den See zu genießen. Durch das hügelige Hinterland ging es nach Orvieto, einer Stadt mit einem wunderschönen Dom und herrlichen Plätzen auf denen man einen (oder zwei!!) Cappuccino genießen muss.

Die Rückfahrt erfolgte wieder mit dem Bus.

Blick auf Orvieto mit dem wunderschönen Dom
Blick auf Orvieto mit dem wunderschönen Dom

Der Dom ist einen Besuch wert.
Der Dom ist einen Besuch wert.


 

Fr.       107 km          2.305 HM

Chianciano Terme, Castelluccio, SS 2 bis Abzweig Terme San Filippo, Abbadia San Salvatore, Monte Amiata, Radicofani, Val di Orcia, Chianciano Terme

In der Gruppe ging es demokratisch zu. Da man viele Kulturstätten gesehen hatte, war die Antwort auf die Frage: „Monte Amiata oder Assisi in Umbrien“ klar. Die Gruppe skandierte „Amiata, Amiata, Amiata!!!!

Für Paul Launer als Reiseleiter war die Umdisposition kein Problem. Er bat seinen Bruder Peter den Bus zum „Basislager Abbadia San Salvatore“ zu fahren. Hier konnten die Sportler vor dem Anstieg die Energiespeicher noch einmal füllen.

Der „Monte Amiata“ ist mit seinen 1.738 Metern der höchste Berg der Toskana und dient den Italienern als Skigebiet. Der Anstieg über 13 Kilometer ist mit seinen Ausblicken auf die Umgebung ein Genuss, oder auch nicht!

Oben angekommen sorgten die Radler beim „Gruppenfoto im Schnee“ bei den Skifahrern für einiges Aufsehen.

Dann hieß es umziehen und warm eingepackt bei 5 Grad zurück zum „Basislager“. Nach einer Stärkung ging es dann gemütlich durch das schöne „Val di Orcia“ zurück zum Hotel.

Der Abend wurde zu einer Analyse des Trainingslagers genutzt und die Sportler hatten nur eine Bewertung: „Wiederholungswürdig!“.

Das Ziel ist erreicht. Die Gipfelstürmer präsentieren sich im Schnee.
Das Ziel ist erreicht. Die Gipfelstürmer präsentieren sich im Schnee.

Zurück im Basislager. Die THCler Jochen Wohlfarth und Friedel Meyer haben sich am „Amiata“ nicht schlecht verkauft!
Zurück im Basislager. Die THCler Jochen Wohlfarth und Friedel Meyer haben sich am „Amiata“ nicht schlecht verkauft!


 

Auch dank der guten Betreuung durch Paul und Peter Launer sowie dem Triathleten Jürgen Hauber waren die sieben Tage für die THCler eine gute Vorbereitung auf die Saison 2009.

Wer Einzelheiten zu den Angeboten von „Launer Reisen“ haben möchte, der sollte die Seite www.launer-reisen.de aufrufen. Das Unternehmen bietet Aktiv-Reisen der besonderen Art an. Für 2010 ist zum Beispiel eine „Mitternachtssonnenfahrt über 24 Stunden und 300 Kilometer“ in Norwegen im Rahmen der „Nordkapptour“ geplant.


Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 29. Januar 2010 um 22:14 Uhr