| THC-Herbstroller 2009 |
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| Geschrieben von: Friedel Meyer | ||||||||||||||||
| Samstag, den 03. Oktober 2009 um 14:58 Uhr | ||||||||||||||||
Radsport von der „schönsten Seite“10 THCler genießen die Tour ins „Lipperland“Seit der Gründung der Sparte ist der „Herbstroller“ neben dem "Frühjahrsroller" ein fester Bestandteil im Angebot der Radsportler/innen des THC Westerkappeln.
Für die diesjährige Tour hatte Trainer Friedel Meyer als Ziel den "Schiedersee" im "Lipperland" ausgewählt.
Teilnehmer:
Helga Conrad, Werner Henn, Stefan Hübner, Angelika und Friedel Meyer, Ralf-Gunther Schmidt, Hans-Peter Schüro, Frank Westerfelhaus, Florian zur Mühlen
Gastfahrer:
Jens Hinkemann (Freund von Florian)
Samstag, 26.09.2009
Der Start sollte um 08:30 Uhr erfolgen. Daraus wurde leider nichts, da Ralf-Gunther schon zu Hause mit dem ersten Problem zu kämpfen hatte. Ein „Schleicher“ zwang ihn zum Schlauchwechsel. Aber dank seiner Routine saß man um 08:43 im Sattel.
Aus dem Höhenprofil war schon ersichtlich, dass es für die Radler/innen keine Rollertour werden würde. Das bekamen sie spätestens beim Anstieg nach Borgloh zu spüren. Hier gab Friedel der Gruppe aufgrund der vorhandenen Leistungsunterschiede zum ersten Mal „freie Fahrt“, um sich dann auf der Kuppe wieder zu vereinen.
Um der Tour auch einen geselligen Anstrich zu geben, wurde in Neuenkirchen nach 51 Kilometern eine erste Pause eingelegt.
Zwischen „Wiehengebirge“ und „Teutoburger Wald“ ging es dann vorbei an Herford in Richtung Kalle- und Extertal. Ab Herford kam der interessante Teil der Tour mit diversen Steigungen. Hier konnten die Radler/innen unter Beweis stellen, dass sie richtig trainiert hatten.
Östlich der A2 hatte man dann das „Lipper Bergland“ erreicht. Es zeigte sich bei strahlend blauem Himmel mit den herbstlich bunten Wäldern von der schönsten Seite. Nach 111 Kilometern legte die Gruppe in Laßbruch eine Mittagspause ein, die nach Meinung der Radler/innen ruhig hätte länger sein können. Das „Landhotel Haus Meier“ (wie passend!) hatte einen wunderschönen Biergarten und die Gulaschsuppe gab es aus der Terrine. So konnten sich einige über mehr als zwei Teller freuen. Kein Wunder das der Aufbruch zu den letzten 40 Kilometern schwer fiel.
Teilweise ging es dann entlang der „Straße der Weserrenaissance“ dem Ziel entgegen. Die Abfahrt kurz vor dem Ziel in Glashütte wird kein Teilnehmer so schnell vergessen. Es wurden Geschwindigkeiten erreicht, die einige von ihnen vorher noch nicht gefahren waren. Die Folge war aber auch, dass die Gruppe etwas auseinanderfiel. Zwei Kilometer vor dem Ziel allerdings kein großes Problem, außer das Friedel den 13%igen Anstieg noch einmal nehmen musste und die Gruppe eine nicht geplante „Seeumrundung“ machte.
Das Hotel „Fischanger“ war gut gewählt. Ein gutes Abendessen mit isotonischen Getränken rundete den erlebnisreichen Tag ab.
Für die Rückfahrt hatte Friedel nach den Anstrengungen des Vortages eine leichtere Strecke geplant.
Man wollte pünktlich um 08:45 Uhr „im Sattel sitzen“, doch zwei Herren erweiterten das „Akademische Viertel“ um weitere 20 Minuten. Florian wusste die Zeit mit einem Schlauchwechsel gut zu überbrücken und so ging es dann um 09:05 Uhr auf die Reise.
Bis zum Truppenübungsplatz „Senne-Augustdorf“ mussten einige Steigungen überwunden werden. Der „Teutoburger Wald“ wurde südlich von Detmold überquert und ab Hiddesen ging es relativ flach in Richtung Heimat. Nach einer kurzen „Eispause“ in Verl (63 km) war das „Cafe Schafstall“ in Versmold-Hesselteich (95 km) ein weiteres Zwischenziel. Als geplante Überraschung wurde die Gruppe hier von den Sportkameraden Dirk Conrad, Insa Gruben und Florian Remark empfangen.
Über die Art der Stärkung müssen keine Worte verloren werden, da viele THCler das „Cafe Schafstall“ von anderen Tour her kennen!
Die Gruppe nahm in Bad Iburg den „Urberg“ dann als letzten Anstieg gemeinsam in Angriff. Hier entwickelte sich noch ein kurzes „Bergrennen“, das Florian wie natürlich für sich entscheiden konnte. Pünktlich um 17:00 Uhr landete die Gruppe in Westerkappeln. Ein „Eis in der Waffel“ rundete das schöne und sportliche Wochenende ab.
Für die erbrachte Leistung (301 KM; 2.320 HM) fand Friedel auf der Rathaustreppe nur lobende Worte. Er versprach schon jetzt für 2010 einen „flachen Frühjahrsroller“ und einen „bergigen Herbstroller“.
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| Zuletzt aktualisiert am Montag, den 05. Oktober 2009 um 09:21 Uhr |










