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Gar nicht so abwegig, es könnte ein „Ufo“ sein.Nur keine Panik, was aussieht wie ein „Außerirdischer“ ist nur ein etwas anders aufgebautes Gefährt, ein voll verkleidetes Fahrrad.
Westerkappeln war innerhalb von acht Tagen wieder einmal die Bühne für den Radsport. Am 2.6. veranstaltete die Radsportabteilung des THC Westerkappeln ihre 3. Radtourenfahrt „Kreuz und quer durchs Tecklenburger Land. Und an diesem Wochenende war in Westerkappeln die 1. Verpflegungsstelle für die Teilnehmer der Veranstaltung „Burning Roads“.
Es ist eine privat organisierte Veranstaltung, deren Chef Thorsten Stening aus Ochtrup kommt. Thorsten ist passionierter Langstreckenfahrer und so ist es kein Wunder, dass die Veranstaltung auch diesen Typus Radfahrer anspricht.
Zur Wahl standen zwei Strecken über 210 und 330 Kilometer mit rd. 800 bzw. 3.200 Höhenmetern. Der östlichste Punkt der langen Strecke lag bei Preußisch Oldendorf im Wiehengebirge.

Tom Heiber, Insa Groß und Karl-Heinz Kölling (v.l.) gehen noch frisch das 2. Teilstück an.Der Hinweg führte die Radler auf dem nördlichen Teilstück über Riesenbeck, Metttingen, Westerkappeln und Bramsche ins Wiehengebirge. Auf diesem Teil der Strecke waren 11 nennenswerte Anstiege zu bewältigen, wie zum Beispiel der vielen Radsportlern bekannte „Essener Berg“.
Südlich ging es dann durch den Teutoburger Wald bis Tecklenburg, wo mit dem 18. und letzten Anstieg, der „Mur de Tecklenburg“ auch der schwierigste Abschnitt beendet war. Die letzten rd. 60 Kilometer zurück zum Ziel waren dann zum Glück „nur noch flach“.

Wie schön ist doch der „Teutoburger Wald“!Vom THC waren Insa Groß, Tom Heiber und Karl-Heinz Kölling am Start. Natürlich gingen sie auf die 330er-Schleife!
In Westerkappeln trafen sie ein bekanntes Gesicht, Friedel Meyer hatte sich zur Betreuung der Verpflegungsstation bereiterklärt. Für ihn sollte der Tag zweigeteilt verlaufen, erst passiv als Betreuender und dann aktiv. Mit Jürgen Rottmann und zwei Gastfahrern, Dirk Nardmann aus Wallenhorst und Jörn Wichmann aus Mettingen, machte er sich um 14:00 Uhr auf den Weg, um den Langstreckenfahrern entgegenzufahren. Tom Heiber, Dirk Nardmann, Insa Groß, Jörn Wichmann, Tanja u. Karl-Heinz Kölling im Anstieg „Malepartus“.In Lienen, am Fuße des „Malepartus“ kam es zum Treffen. Ab da begleiteten sie Insa, Karl-Heinz und Tom bis Ledde. Zeitlich bedingt stiegen Dirk, Jörn und Jürgen dort aus. Friedel wollte die Radler noch bis Saerbeck, der letzten Verpflegungsstelle begleiten. Der Hintergrund war eindeutig, wollte er doch noch den leckeren Kuchen genießen!Friedel Meyer mit Gastfahrer Jörn Wichmann aus MettingenInsa Groß führt den THC-Express mit Tom Heiber, Mitfahrerin Tanja und Jürgen Rottmann in den „Schollbruch“.

Pech gehabt, die Radler hatten schon alles abgeräumt. Ärger kam deswegen nicht auf, nur ein anderer Gedanke. Durch Tom animiert; „jetzt sind es doch nur noch 45 Kilometer bis nach Ochtrup“, fuhr er mit der Gruppe weiter, zu der ab Tecklenburg auch Sabine Heiber gehörte.
Die Radler hatten in Saerbeck schon rd. 280 Kilometer in den Beinen, da war es für Friedel klar, den „Tempomaten“ zu spielen und die Anweisungen von Tom umzusetzen. Eine gute Trainingseinheit, auf den ersten 70 Kilometern 1.140 Höhenmeter zu sammeln und dann 56 Kilometer Führungsarbeit zu leisten.

Geschafft, Sabine Heiber, Tom Heiber, Insa Groß, Tanja und Friedel Meyer (v.r.) im Ziel.In Ochtrup angekommen galt es dann die angegriffenen bzw. geleerten Energiespeicher zu füllen. „Stromfreies“ Weizen, Pommes und Mantateller waren angesagt.
Immer wieder kamen weitere RadsportlerInnen ins Ziel, sie wurden klatschend von den Finishern empfangen.
Nach einem für die LangstreckenfahrerIn langen Tag von gut 15 Stunden machten sich die THCler dann auf den Heimweg (mit dem Auto!!).
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