THC-Radler erfolgreich beim Münsterland Giro

Auf den Moment haben viele lange gewartetDer Münsterland Giro am 3. Oktober bildet traditionell den Abschluss der Straßenradsaison in Deutschland. Durch die coronabedingte Absage einiger anderer Amateurrennen zog die Veranstaltung in diesem Jahr auch besonders viele Radsportler von weit her in die Fahrradstadt Münster. Insgesamt hatten sich 3.800 Fahrer für die attraktiven Jedermannstrecken durch das westliche Münsterland angemeldet.
Unter ihnen Lars Biesewig (Master 1), Dirk Nardmann (Master 3) und Henry Schnetgöke (Jugend) vom THC Westerkappeln.

Der Startbereich für das 61er-Rennen füllt sichCoronabedingter Ablauf, Henry (m) mit Vater Till und Freund Felix EnnenHenry musste bereits um 08:00 Uhr an der Startlinie stehen. Er wollte das Rennen über 61 Kilometer mit Vater Till und seinem Freund Felix Ennen (Marathon Ibbenbüren) angehen.
Sie waren, wie auch Lars, in den Vortagen die Strecke abgefahren, um so evtl. kniffelige Abschnitte zu inspizieren.

Gleich nach dem Start ging es richtig zur Sache. Zum Glück standen die drei in der 5. Startreihe und konnten so im vorderen Feld mitfahren.
Die widrigen Witterungsverhältnisse mit Regen und Wind machten es
den Radlern nicht einfach. Schnell bildeten sich aufgrund von Gegen- und Seitenwind Gruppen. Bei hohem Tempo von über 40 km/h konnten sich Felix, Henry und Till in den vorderen Gruppen halten.

Rennentscheidend war der längste und steilste Anstieg nördlich von Nottuln, hoch zum „Longinusturm“. Das große Hauptfeld zerfiel hier in diverse Gruppen, und auch Henry und Till mussten die Spitzengruppe fahren lassen. Felix konnte sich im Vorderfeld halten.
Henry und Till konnten sich dann aber mit nachrückenden Fahrern zu einer Verfolgergruppe formieren. Die Zusammenarbeit funktionierte sehr gut, aber die Spitzengruppe war nicht mehr zu erreichen.

Henry, zu Recht stolz auf die erbrachte Leistung.Das Ziel in Nienberge rückte schnell näher und die Fahrt wurde noch schneller. Henry und Till konnten im Sprint nicht ganz mithalten, rollten jedoch mit der Gruppe über die Ziellinie. Dabei lag Henry aber noch ganz knapp vor seinem Vater!
Herausragend aber das Ergebnis, Henry belegte mit einer Fahrzeit von 1:32 Std. Platz 25 der Gesamtwertung und in seiner Altersklasse „Jugend“ den 1. Platz! Und das bei seinem ersten Rennen!Beleg für die erzielte Spitzenleistung

Till kam auf Rang 25 und in seiner Klasse auf den 9. Platz.Felix schoss den Vogel ab. Er war in der ersten Gruppe dabei und kam auf den 6. Platz der Gesamtwertung. In seiner Altersklasse erreichte er wie Henry den 1. Platz.

Dirk, der auch die 61er-Schleife anging, kam auch gut durch und belegte den 86. Platz bei den Master 3. Er lag damit genau in der Mitte des Teilnehmerfeldes.
Zur Einschätzung der Leistungen muss gesagt werden, dass insgesamt 829 Radler*innen in die Wertung kamen.

Lars musste um 08:45 Uhr ran. Vor ihm lagen 90 Kilometer und die Verhältnisse waren weiterhin schlecht. Nasse Straßen zwangen besonders in den Kurven zur Vorsicht.
Er konnte sich relativ lange im vorderen Feld halten, doch als sich ein paar Reihen vor ihm eine Lücke auftat, stand er im Wind und musste abreißen lassen.

Lars Biesewig konnte im 90er-Rennen voll überzeugenDie Fahrt im Wind kostete ihm viel Kraft und am Abzweig zum Anstieg „Longinusturm“ kam auch noch Pech hinzu. Lars stürzte leicht, blieb aber zum Glück unverletzt und konnte die Fahrt fortsetzen.
Geschickt dockte er sich an eine starke Gruppe an, die aufgrund des starken Seitenwindes jedoch immer kleiner wurde. Zum Glück beherrscht Lars dank guter Trainingsarbeit das „Windkantefahren“ und kam so mit den starken Fahrern der Gruppe ins Ziel.

Rang 127 in der Gesamtwertung bei 998 Teilnehmern und Platz 64 in der Altersklasse Master 1 bei 367 Starter*innen belegen eine starke Leistung.

Die THCler waren froh, dass sie am Tag der deutschen Einheit endlich wieder Rennatmosphäre „vor der Haustür“ erleben und ordentlich Power auf‘s Pedal bringen konnten.
Leider ist die Saison jetzt so gut wie vorbei, aber alle freuen sich schon auf 2022 und hoffentlich viele Rennen.

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